FAZ.NET, 13.01.2011: Kazim Görgülü: Der leibliche Vater
Die Bundesjustizministerin, der FDP zugehörig, strebt an, dass getrennt lebende, nicht verheiratete Eltern automatisch ein gemeinsames Sorgerecht für ihr Kind bekommen, es sei denn, die Mutter beantragt es ausdrücklich für sich allein. Dagegen fordert die Union, dass der Vater, sollten sich die Eltern nicht einigen, die gemeinsame Sorge beantragen kann, wenn diese dem Kindeswohl nicht widerspricht.
In jedem Fall muss das Sorgerecht reformiert werden - im August vorigen Jahres verwarf das Bundesverfassungsgericht die bisherige Regelung, die ein gemeinsames Sorgerecht generell von der Zustimmung der Mutter abhängig machte. Das, so Karlsruhe, verstoße gegen das Elternrecht des Vaters.
Es war eine Entscheidung ganz im Sinne von Kazim Görgülü, ...